FreeBSD – zfs Konfiguration

der home-Server hat folgende Funktionalitäten:

  • Fileserver
  • Backup-Server (mit LTO-3 SCSI)
  • Austausch-Verzeichnis
  • Bilderverwaltung (digikam mit MariaDB)
  • Icinga – monitoring

Die zfs-konfiguration liefert stabile 100MB/s über das GigaBit-Netz lesend und schreibend.
Die Konfiguration ist folgendermaßen:
– M.2 NVME (SSD) für Betriebssystem, L2ARC und ZIL
– 2x 4TB RAID1 – mirroring für wichtiges
– 4x 3TB RAID5 – für Archiv-Kram

Das Betriebssystem wurde auf der NVME installiert, und mit gpart zusätzlich je 2 partitionen für das ZIL (1GB) und L2ARC (29GB) angelegt (einmal für das RAID1 und einmal für das RAID5).

Normalerweise gewinnt zfs an Performance, wenn man viele vdevs anlegt, nunja, soviel Platten habe ich nicht, respektive meine Zielkonfiguration ist hier ein „Kompromiss“.
Standardmäßig aktiviere ich die lz4 Kompression für die zpools und deren zfs-partitionen.
Für das Foto-Archiv, welches noch um Dubletten bereinigt werden muss, ist auch das DeDup aktiviert, das frisst aber Ressourcen! Aktuell ist das „nur“ Faktor 1.37.

zpool create family mirror ada5 ada4  (Erzeugung des RAID1)
zfs set compression=lz4 family        (lz4 Kompression aktivieren)
zpool add family log nvd0p5           (ZIL hinzufügen von nvme)
zpool add family cache nvd0p6         (L2ARC hinzufügen)

zpool create archiv raidz /dev/ada0 /dev/ada1 /dev/ada2 /dev/ada4
zpool add -f archiv log nvd0p6
zpool add archiv cache nvd0p7

auf weitere partitionserstellungen gehe ich jetzt nicht ein 🙂
Gemountet werden die zpools selbst nicht, nur die erzeugten partitionen, alle unter /data/, damit etwas Struktur drinnen ist…
Ich bevorzuge mehrere Partitionen, dies ermöglicht auch die Backups etwas einfacher zu strukturieren. 10TB auf Band sichern ist etwas stressig.

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